Schon gewusst? Geisterbahnhöfe


Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurden die Stadt geteilt. Mit dem Bau wurden die U- und S-Bahnlinien, die durch Ost- und Westberlin fuhren, abrupt unterbrochen. Zwei U-Bahn- und eine S-Bahnlinie durchquerten den Ostsektor, ihre Start- und Zielbahnhöfe lagen aber in West-Berlin. Die Fahrgäste der West-Berliner Linien fuhren im Schritttempo durch die verlassenen Bahnhöfe in Ost-Berlin. Wenig beleuchtet, mit bewaffnetet Grenzsoldaten der DDR bewacht, hinterließen die Bahnhöfe einen geisterhaften Eindruck. Im Ostteil Berlins verschwanden die Geisterbahnhöfe fast völlig aus der Wahrnehmung: Hinweisschilder wurden abgenommen, Eingangstüren zu den U-Bahnhöfen verschlossen, Hinweise zu Bahnhöfen aus Plänen entfernt. Erst im November 1989, zwei Tage nach der Maueröffnung, wurde der erste Geisterbahnhof wieder zugänglich gemacht. Heute zeigt die Gedenkstätte Berliner Mauer im Nordbahnhof mit der Ausstellung "Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin" diesen Teil der Teilungsgeschichte. Die Ausstellung ist frei zugänglich zu den Betriebszeiten der S-Bahn. Weitere Informationen finden Sie unter: www.berliner-mauer-gedenkstaette.de Quelle: Foto: J. Hohmuth, Gedenkstätte Berliner Mauer

#BerlinerUnterwelten #BerlinerMauer #Geschichte

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