Berliner Küche genießen


„Lieba wat Jutet, aber dafür een bisken mehr“

So wie das Mundwerk der Berliner, ist auch die Berliner Küche nicht gerade „fein“. Sie ist schlicht, bodenständig, manchmal auch etwas derb und kommt ohne jeglichen Firlefanz aus. Eine wunderbar ehrliche Hausmannskost, die satt machen soll.

Mittlerweile ist Berlin ein Eldorado für all diejenigen geworden, die gerne abwechslungsreich essen. In Berlin bekommt man Gerichte aus aller Welt serviert. Seit dem 19. Jahrhundert haben die Küchen vieler Zuwanderer das kulinarische Profil Berlins maßgeblich mitbestimmt. Es wurden Rezepte aus Sachsen und Schlesien, aus Pommern und Ostpreußen und Frankreich nach Berlin „zu Tisch“ gebracht.

Fleisch ist ein wesentlicher Bestandteil der Berliner Küche und wird mit typischen Zutaten aus der umliegenden Brandenburgischen Landwirtschaft ergänzt.

Hier eine Auswahl der besten Berliner Gerichte:

1) Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpüree Aber wie kommt das Eisbein zu seinem Namen? Über die Herkunft der Namensgebung gibt es viele Gerüchte. Das bekannteste, das wahrscheinlich aus der Volksetymologie stammt, sagt aus, dass unsere Vorfahren viel auf Wanderschaft waren und die abgenagten Röhrenknochen als Material für Schlittschuhkufen in den kälteren Regionen genutzt haben.

2) Hoppelpoppel Typisches Resteessen aus Braten- oder Wurstresten, Kartoffeln und Eiern. Der Name setzt sich aus „hops“ und „popelig“ zusammen und wird folgendermaßen gedeutet: Bevor die popeligen (kümmerlichen) Reste hops (verderben) gehen, muss man sie verarbeiten.

3) Königsberger Klopse oder Kochklopse mit Salzkartoffeln und Roter Beete Eigentlich aus der ehemaligen Provinzhauptstadt Königsberg stammend, bekam das Gericht erst im 19. Jahrhundert seinen kulinarischen Aufstieg in Berlin.

4) Solei Das Solei wird einem nur noch selten angeboten. Früher bekam man sie in jeder gut bürgerlichen Kneipe als Zwischenmahlzeit. Die Eier werden gekocht, dann leicht angeschlagen und in eine Salzlake mit Kräutern und Senfkörnern eingelegt.

5) Hackepeter mit Zwiebeln auf Schrippe und Saure Gurke Ein Arme-Leute-Essen. Das Gehackte wurde mit Petersilie gewürzt, weil Gewürze außer Salz und Petersilie im Mittelalter nicht erschwinglich waren.

6) Berliner Luft Ein Dessert aus Ei, Zucker, Gelatine und Himbeersaft. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Pfefferminzlikör

„Bier is ooch Stulle“ und ersetzt quasi eine Mahlzeit und macht auch satt - wie eine Berliner Weisheit besagt.

7) Berliner Weiße Helles Weizenbier mit Schuss. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat der Berliner Brauer Josty dem Bier Waldmeister zugefügt. Heute wird Himbeer- oder Waldmeistersirup verwendet.

8) Molle Meist helles Pils aus einer Berliner Brauerei.

9) Molle mit Strippe Bier mit einem Gläschen Korn. Wer auch in den Genuss der traditionellen Küche kommen möchte, der findet hier www.qiez.de/berliner-restaurants-berliner-kueche bestimmt das passende Restaurant.

Für alle die lieber selbst den Kochlöffel schwingen wollen, werden hier fündig www.eatsmarter.de/rezepte/region/europa/deutsch/berliner

Juten Appetit!!!

Quelle Foto: Eat Smarter

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